Donnerstag, 7. Juni 2018

Día Nacional de la Reforestación


Lang ist es her, seit ich das letzte Mal etwas geschrieben habe, aber meine letzten Wochen waren auch nicht sehr spannend, inzwischen hat sich bei mir der nicht sonderlich spannende Alltag eingespielt.
Am Samstag war allerdings der nationale Tag der Wiederaufforstung, weshalb AFS Freiwillige und Austauschschüler vom Umweltministerium hier in Penonomé zu einer großen Aufforstungs-Aktion eingeladen wurden. Das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Früh morgens trafen wir uns in Penonomé, um zusammen zum Treffpunkt zu fahren. Dort angekommen begrüßten uns schon viele andere Freiwillige. Sowohl Panameños als auch Ausländer verschiedenster Organisationen waren gekommen, um auf dem großen grünen Feld, das sich vor uns erstreckte, ein paar Bäume zu pflanzen. Zunächst gab es eine kurze Begrüßung der Veranstalter und es wurde sogar ein wenig gesungen und gebetet, bevor uns erklärt wurde, wie die Bäume eingepflanzt werden sollten. Die Wurzeln der Setzlinge waren nicht in Plastiktüten, sondern in Zeitungspapier gewickelt, sodass sie genau so in die Erde konnten. Da es sogar schon Löcher gab und wir ziemlich viele Teilnehmer waren, dauerte es nur etwa eine halbe Stunde, bis in jedem Loch ein kleiner Baum stand. Ziemlich viel Aufwand für so eine schnelle Aktion, aber es war auch ziemlich heiß und deshalb gar nicht so schlimm, dass wir so schnell fertig waren. Zum Schluss gab es noch einen Snack und wir standen noch eine Weile zusammen, bevor es wieder nach Penonomé ging. Ich hoffe, von den Bäumen, die wir gepflanzt haben, überleben die meisten, einige sahen schon etwas wackelig aus und bei dem heftigen Regen, der uns hier fast täglich erwartet, fallen bestimmt auch ein paar um. 
Wir waren nicht die einzigen, die Samstag Bäume gepflanzt haben, in ganz Panama wurde an verschiedenen Orten ein Beitrag zur Wiederaufforstung geleistet. Mein Eindruck ist, dass vielen Menschen hier die Problematik der Abholzung von Wäldern bewusst ist und die Regierung durchaus etwas dagegen tut. Ob allerdings genug getan wird, kann ich nicht einschätzen.

Auflösung der  Frucht vom letzten Mal:
Diese Frucht heißt Rambutan und ist mit der Litschi verwandt, weshalb sie auch beharrte oder falsche Litschi genannt wird. Im Spanischen heißt sie Mamón chino. Die haarige, weiche Schale der Mamón chino wird nicht gegessen. Hier in Panama öffnet man die Schale einfach mit den Zähnen und lutscht dann das weiße Fruchtfleisch vom Kern (so habe ich es zumindest gelernt). Schmeckt auch echt lecker und gab es vor allem in den ersten Wochen nach meiner Ankunft!





Exotische Früchte #5: Was könnte das für eine Frucht sein?

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